3 Reaktionen zu “Traumdeutung – erschossen werden?”

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Die gute Deutung eines Traums resultiert nicht aus irgendwelchem “Glauben”. Man muss einen Menschen gut kennen, seine Ängste, Hoffnungen, Sehnsüchte- seine Persönlichkeit.
Ich beschäftige mich beruflich mit der Psyche des Menschen, daher auch mit seinem Unterbewusstsein, da kommt es hin und wieder vor,dass ich die Träume eines Klienten mit ihm zusammen entschlüssle. Träume sind Hinweise des Unterbewusstseins und fast immer in einer Art Symbolsprache, da hier alte Anteile des Gehirns aktiv sind. Das “Schimpansengehirn” hat keine logische Vernunft und keine Sprache, nur Bilder. Es ist absoluter Käse, aus Traumdeutungsbüchern oder diesen lächerlichen TV-Deutern etwas Sinnvolles zu erwarten. Das ist ALLES nur Leuteverdummung und Geldmacherei. Doch nun zu deinem Traum, den ich nur grob deuten will, da ich dich nicht kenne. Der Tod steht im Traum nicht für den realen Tod,egal, wie man darin ums Leben kommt. Du musst dich in einer Lebenssituation befinden, die dir irgendwie einen Neuanfang oder etwas völlig Andersartiges bringen könnte. Du bist nicht schlüssig, ob du “es” tun sollst oder nicht, du zögerst noch. Vielleicht wird dir das Neue nicht nur Angenehmes bringen, sondern auch Anstrengendes, Unbekanntes, das weißt du. Du fühlst dich vlt.der Sache nicht so recht gewachsen. Nun zeigt dein Traum, dass du “erschossen” wirst (Person ist auch egal)- heisst, dass du der Situation ausgeliefert werden wirst, sie kommt-wie der Tod- auf dich zu und BUMM.
Mache dich also vertraut damit, denn das will dir der Traum auch raten.
(Es wäre natürlich besser, mehr Details zu wissen, v.a.Gefühle, die dich im Traum dabei bewegten. Sie sind stets sehr wichtig für eine seriöse Deutung.Aber gut, das geht eben nicht) Ich bitte meine vergröberte Version wg. der Umstände zu entschuldigen.

benjamina05 am 22. Januar 2012 um 23:51

Könnte Erinnerung an eine Inkarnation sein! Doch details fehlen!

AllWanderer am 22. Januar 2012 um 23:55

Ich gebe Benjamina grob Recht. Ich hab es auch so gelernt, dass einem schlussendlich niemand von außen, der einen selbst nicht kennt, und dazu, wenn man sich direkt nach dem Aufwachen nicht die Gefühlsdetails aufschreibt, Träume sicher deuten kann.

Aber man kann ungefähr sagen, was die meisten Menschen mit einem bestimmten Traumbild verbinden würden und dann kannst du eben gucken, ob es zu deinen Gefühlen im Traum und den Umständen passt. Ich hab einen Psychologen in der Familie, mit dem ich das oft zwischen Tür und Angel auch so mache, wenn wir gerade keine Zeit haben.

Also, ich hatte mal eine längere Phase (fast ein Jahr gesamt), in der ich jede Nacht träumte, zu sterben. Manchmal wurde ich erschossen (Täter war wie bei dir egal), manchmal fiel ein Fahrstuhl auf mich *g, manchmal ertrank ich, nachdem das Auto in einen Fluss gestürzt war bei einem Autounfall… kurz, ich bin auf fast jede erdenkliche Weise mal gestorben. Und die Träume beunruhigten mich sehr, weil ich sie nicht verstand. Mir sagte dann mein Verwandter, er vermute, ich hätte Angst vor Veränderung. Und das traf exakt, in welcher Phase ich in dieser Zeit steckte. Erste Wohnung, Berufseinstieg… nachdem ich wusste, dass ich Angst hatte, dauerte es noch eine mittlere Weile, dann setzten sich die Ängste vorm Neuen und die Träume verschwanden von ganz alleine.
Eventuell sind deine Traumempfindungen und deine momentane Lebenssituation ja ähnlich, dachte ich mir?

Em of Snowflake am 22. Januar 2012 um 23:58
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